Gemeinde Königheim

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Geschichte

Die Ursprünge von Königheim

Kreuzwegstation Pülfringen
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Josefskapell
Josefskapelle

"Kenninkein", so lautete Königheim vor über 900 Jahren bei der ersten schriftlichen Erwähnung 1099 in den Amorbacher Traditionsnotizen. 400 Jahre später sprach man von "Kennicken" und so blieb es innerorts fast unverändert bis zum heutigen Tage: [Kennche]. Für unsere Gäste und alle auswärtigen Besucher sprechen wir ganz stolz von "Königheim".

Ab dem 12. Jahrhundert wechselten häufig Güter die Besitzverhältnisse. Abt Adam vom Kloster Ebrach z.B. gab seine Königheimer Ländereien an das Bistum Würzburg. 1595 kamen sie unter Bischof Julius Echter wieder zurück an das Bistum Mainz. Ein mainzischer Amtsvogt hatte seinen Sitz von 1773 bis 1803 in Königheim. Anschließend wechselten die Gebiete von Königheim an das Fürstentum Leiningen. Napoleon brachte Königheim 1806 zu Baden... Egal ob Kriege, Feuer oder Hochwasserfluten, in 900 Jahren Geschichte passierte auch Katastrophales... Im 16. und 17. Jahrhundert. verschlangen mehrere Feuersbrünste die Dorfidylle, der dreißigjährige Krieg zog zerstörend hindurch, mindestens 15 Mal, zuletzt 1984, überfluteten gewaltige Hochwasser das sonst so friedliche Brehmbachtal.

Manches zeugt noch von all den Veränderungen. Die mächtige Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert strahlt seither inmitten des Dorfplatzes und ist das fünfte Gotteshaus der gläubigen Gemeinde. Dem Balthasar-Neumann-Schüler Johann Georg Müller verdanken die Königheimer Bürger dieses historische Wahrzeichen. Ausschmückende Fresken im Kirchenschiff von Georg Anton Urlaub und ein steinernes Ölbergmotiv im Treppenaufgang aus der Riemenschneiderschule erzählen noch heute dem Besucher ihre fromme Geschichte.